Samstag, 20. Juli 2024

Wenn biologische Nomenklatur zur Bühne weltanschaulicher Symbolik wird

Im Jahr 2021 erschien in der renommierten taxonomischen Fachzeitschrift 'ZooKeys' ein Paper mit dem unscheinbaren Titel "A new species group of Strumigenys (Hymenoptera, Formicidae) from Ecuador" [1]. Beschrieben wurde darin eine neue Ameisenart aus dem ecuadorianischen Chocó-Regenwald: Strumigenys ayersthey. Biologisch ist diese Art hochinteressant – sie besitzt außergewöhnlich lange Fangkiefer und weicht morphologisch deutlich von ihren nächsten Verwandten ab.

Aufmerksamkeit weit über die Myrmekologie hinaus erlangte die Art jedoch nicht wegen ihrer Mandibeln, sondern wegen ihres Artepithetons. Erstmals in der zoologischen Nomenklatur wurde bei einer nach einer Person benannten Art weder die männliche Endung -i noch die weibliche Endung -ae verwendet, sondern das englische Pronomen "they". Die Autoren erklärten explizit, man wolle damit ein Zeichen für "nicht-binäre" Geschlechtsidentitäten setzen.

Damit stellt Strumigenys ayersthey ein bemerkenswertes Beispiel dafür dar, wie gesellschaftliche Debatten zunehmend in Bereiche getragen werden, die bislang primär funktional, regelbasiert und wissenschaftlich geprägt waren – in diesem Fall: die biologische Systematik.
 

Regelkonform, aber ungewöhnlich

Zunächst ist festzuhalten, dass der Name nicht gegen die formalen Regeln der zoologischen Nomenklatur verstößt. Der Internationale Code für Zoologische Nomenklatur (ICZN) schreibt zwar vor, dass Artnamen latinisiert werden müssen, erlaubt aber seit Langem auch nicht-klassische Ableitungen, sofern sie eindeutig und konsistent verwendet werden. Die Autoren berufen sich dabei auf frühere Klarstellungen, wonach Eigennamen nicht zwingend grammatikalisch "eingepasst" werden müssen. Aus rein nomenklatorischer Sicht ist ayersthey also zulässig. Die Endung ist stabil, unverwechselbar und regelkonform publiziert. In diesem engen technischen Sinn handelt es sich um eine legitime Erstbeschreibung.

Doch wissenschaftliche Praxis besteht nicht nur aus Regelkonformität. Sie lebt auch von Tradition, Klarheit, Anschlussfähigkeit und Zurückhaltung gegenüber außerwissenschaftlichen Symbolhandlungen. Genau hier beginnt die eigentliche Debatte.

Der Namensgeber und die Frage der posthumen Zuschreibung

Die neue Ameisenart wurde nach dem US-amerikanischen Künstler und Aktivisten Jeremy Ayers benannt, der 2016 verstarb. Ayers war nach allen verfügbaren biografischen Quellen ein Mann, der sich auch selbst als solcher verstand. Es gibt keine Hinweise darauf, dass er sich als "nicht-binär" identifizierte oder das Pronomen "they" für sich verwendete.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine berechtigte Frage: Ist es angemessen, einer realen, eindeutig männlichen Person posthum eine "geschlechtsneutrale" Zuschreibung zuzuweisen und diese dauerhaft in der wissenschaftlichen Nomenklatur zu verankern? Der Erstautor begründete seine Entscheidung gegenüber 'NewScientist' damit, Ayers sei als schwuler Mann ein Symbol für Vielfalt gewesen und durch die geschlechtsneutrale Benennung sollen "nicht-binäre" Personen in seinen Aktivismus einbezogen werden: "He identified as a gay man outside of his Warhol character, but I’m naming it after him with the suffix added to include all non-binary people for his activism." [2]

Das mag eine wohlmeinende Interpretation sein, ersetzt jedoch keine Selbstaussage der betreffenden Person. Gerade bei posthumen Ehrungen sollte Zurückhaltung gelten. Die Benennung von Biospezies ist keine bloße private Widmung, sondern ein dauerhafter wissenschaftlicher Akt, der meist über Generationen hinweg Bestand hat. Es ist zumindest fragwürdig, ob Jeremy Ayers selbst gewollt hätte, dass sein Name zum Träger einer spezifischen aktuellen Gender-Ideologie gemacht wird.

Die wissenschaftliche Ebene

Jenseits biografischer und ethischer Fragen bleibt die grundlegende wissenschaftliche Kritik, dass in der Biologie das "Geschlecht" keine Identität, sondern eine reproduktive Kategorie ist. Auf dieser Ebene ist Geschlecht – beim Menschen wie bei Ameisen – binär organisiert: Männchen und Weibchen unterscheiden sich durch die Art der Gameten, die sie produzieren. Diese Definition ist funktional, universell und unabhängig von sozialen Selbstbeschreibungen. Konzepte wie "Nicht-Binarität" entstammen sozial- und kulturwissenschaftlichen Diskursen, nicht der Biologie. Sie beziehen sich auf subjektive Geschlechtsidentitäten, nicht auf reproduktive Strukturen. Auf der Ebene des Geschlechts gibt es dafür keine eigenständige wissenschaftliche Kategorie.

Wenn nun in der zoologischen Nomenklatur symbolisch mit Pronomen gearbeitet wird, die ausdrücklich auf "nicht-binäre" Identitätskonzepte verweisen, entsteht eine Begriffskonfusion. Ein sozialpolitischer Diskurs wird in einen Bereich importiert, der bislang präzise zwischen Sexus ("biologisches" Geschlecht) und Genus (grammatisches Geschlecht) unterschieden hat – und diese Unterscheidung bislang bewusst unabhängig von Identitätsfragen hielt. Wissenschaftliche Benennung sollte beschreibend, nicht programmatisch sein. Sie sollte ordnen, nicht kommentieren.
 

Fantasie hat Tradition – auch in der Taxonomie

Bei aller berechtigten Kritik lohnt ein kurzer, bewusst entspannter Blick auf die Geschichte der biologischen Namensgebung. Denn eines lässt sich nicht bestreiten: Kreativität, Wortspiele und Fantasiebezüge sind in der Taxonomie – insbesondere in der Entomologie – alles andere als neu. Seit Jahrhunderten greifen Biologen auf Mythologie, Literatur, Popkultur und Fabelwesen zurück, sei es aus Humor, Bewunderung oder schlicht, um Aufmerksamkeit für ihre Entdeckungen zu erzeugen. Hier eine kleine Auswahl an Beispielen:
  • Attacus atlas: Der Atlasfalter (eine der größten Schmetterlingsarten der Welt). Benannt nach Atlas, dem Titanen, der das Himmelsgewölbe trägt – wegen der großen, "tragenden" Flügel.
  • Dynastes hercules: Der Herkuleskäfer ist ein Nashornkäfer mit beeindruckenden "Hörnern". Direkt nach Herakles/Hercules benannt, dem starken Helden aus der griechischen Mythologie.
  • Tinkerbella nana: Der Gattungsname Tinkerbella verweist auf die Fee Tinkerbell aus 'Peter Pan', während das Artepitheton nana sowohl auf den Hund Nana aus derselben Geschichte als auch auf das griechische Wort für "Zwerg" anspielt. Passenderweise handelt es sich um eines der kleinsten fliegenden Insekten der Welt – das Feenmotiv ist hier nahezu mustergültig umgesetzt.
  • Ampulex dementor: Eine Grabwespe, benannt nach den Dementoren aus 'Harry Potter'. Der Grund: Die Wespe injiziert Kakerlaken ein Gift, das sie nicht tötet, sondern in einen willenlosen, "zombifizierten" Zustand versetzt – eine biologische Parallele zur seelischen Leere, die die literarischen Dementoren hinterlassen.
  • Polemistus chewbacca, P. vaderi und P. yoda: Drei Grabwespenarten aus der Familie der Ichneumonidae. Chewbacca wegen auffallend behaarter Beine, Vader und Yoda aus unverhohlener Begeisterung der Erstbeschreiber für das Star-Wars-Universum.
  • Macropsidius sauroni: Ein Blattkäfer, benannt nach dem dunklen Herrscher Sauron aus 'Der Herr der Ringe'.
  • Planois smaug: Ein Insekt, dessen Exemplare jahrzehntelang unbeachtet in Museumssammlungen lagen – "schlafend", wie der Drache Smaug aus 'Der Hobbit', nach dem es benannt wurde.
All diese Namen sind unstrittig akzeptiert, wissenschaftlich gültig und meist mit einem Augenzwinkern zu lesen. Sie zeigen: Die Taxonomie war nie ein vollkommen nüchterner, fantasiefreier Raum.

Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die Benennung von Strumigenys ayersthey ebenfalls mit Humor betrachten. Ob nun Feen, Drachen, Sith-Lords, Dementoren oder "nicht-binäre Geschlechter" – es handelt sich bei diesen allen um finktionale Beispiele ohne Anspruch einer realweltlichen Existenz. Denn was in der Nomenklatur als spielerische Anspielung funktioniert, taugt nicht automatisch als Beschreibung realweltlicher, materieller Strukturen. Fantasie darf benannt werden – sie sollte nur nicht mit biologischer Wirklichkeit verwechselt werden.

Fazit

Strumigenys ayersthey ist eine faszinierende Ameisenart und eine wertvolle Bereicherung für die Biodiversitätsforschung. Ihre Entdeckung unterstreicht, wie viel wir über die biologische Vielfalt tropischer Ökosysteme noch nicht wissen. Die Artbenennung jedoch markiert einen problematischen Präzedenzfall. Nicht, weil sie formal unzulässig wäre, sondern weil sie zeigt, wie leicht wissenschaftliche Standards zur Bühne zeitgeistiger Symbolpolitik werden können. Problematisch wird es vor allem dort, wo symbolische Fantasie nicht mehr als Fiktion verstanden wird, sondern stillschweigend den Status biologischer Realität beansprucht. Wenn gesellschaftliche Identitätsdebatten beginnen, grundlegende Werkzeuge der biologischen Systematik umzudeuten, leidet langfristig die begriffliche Klarheit und damit die Wissenschaft selbst.

Die Ameise Strumigenys ayersthey wird bleiben. Die Frage ist, ob auch die Vermischung von Biologie und Gender-Ideologie dauerhaft Bestand hat.

Quellen

[1] Booher DB, Hoenle PO (2021) A new species group of Strumigenys (Hymenoptera, Formicidae) from Ecuador, with a description of its mandible morphology. ZooKeys 1036: 1-19. https://doi.org/10.3897/zookeys.1036.62034

[2] Sparkes, M. (2021), Ant species given first gender-neutral scientific name, NewScientist, 5 May 2021

Dienstag, 2. Juli 2024

Die Causa Vollbrecht und das Kiwi-Emoji 🥝

In den vergangenen Jahren ist die öffentliche Debatte über Geschlecht, Sexualität und biologische Grundlagen zunehmend emotional und politisch aufgeladen worden. Ein besonders aufschlussreiches Beispiel dafür ist die sogenannte "Causa Vollbrecht", in deren Verlauf wissenschaftliche Aussagen zur Zweigeschlechtlichkeit des Menschen unter öffentlichen Rechtfertigungsdruck geraten sind.

Die Causa Vollbrecht

Im Sommer 2022 wurde ein Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften" an der Humboldt-Universität zu Berlin kurzfristig aufgrund von angekündigten Protesten des "Arbeitskreises kritischer Jurist*innen" an der HU Berlin abgesagt und auf einen späteren Termin verschoben. Titel des Vortrags: "Geschlecht ist nicht (Ge)schlecht: Sex, Gender und warum es in der Biologie zwei Geschlechter gibt". Vollbrecht hatte darin die Evolution der Zweigeschlechtlichkeit erläutert und dargelegt, dass es aus biologischer Sicht zwei Geschlechter gibt – weiblich und männlich –, wie sie auf Basis der Anisogamie (also dem morphologischen Unterschied der Geschlechtszellen) definiert sind. Ihre Aussagen beruhen auf jahrzehntelang gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis. Dennoch wurde der Vortrag aufgrund von Sicherheitsbedenken im Kontext der angedrohten Proteste, insbesondere seitens Aktivisten aus der "queeren" Community, zunächst abgesagt.

Vereinnahmung der Biologie im Kulturkampf

Als Interessengemeinschaft für Sexualbiologie setzen wir uns für eine naturalistische, erkenntnisgeleitete Betrachtung menschlicher Sexualität und Geschlechtsentwicklung ein. Die fachlichen Aussagen von Marie-Luise Vollbrecht über die Evolution der zwei Geschlechter stellen keine Meinung dar, sondern spiegeln den aktuellen Stand der biologischen Wissenschaft wider. Die Existenz zweier Geschlechter ist gut dokumentiert und in nahezu allen höher entwickelten Organismen zu beobachten, einschließlich des Menschen.

Wissenschaftliche Aufklärung muss auch dann Bestand haben, wenn sie mit gesellschaftlichen Strömungen in Konflikt gerät. Dass die Vermittlung biologischer Tatsachen als "transfeindlich" gebrandmarkt wird, ist nicht nur sachlich unbegründet, sondern untergräbt auch die Integrität wissenschaftlicher Diskurse.

Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, dass biologische Tatsachen zunehmend vereinnahmt werden – nicht nur von ideologiegetriebenen Queer-Aktivisten, sondern auch von Akteuren, die wissenschaftliche Erkenntnisse benutzen, um gezielt gegen sogenannte "Transpersonen" Stimmung zu machen. Das widerspricht unserem Selbstverständnis als wissenschaftlich fundierte, aber humanistisch orientierte Gemeinschaft. Es ist ein Missbrauch der Biologie, wenn Fakten über Geschlechtsunterschiede nicht der Aufklärung dienen, sondern zur Ausgrenzung oder zur Delegitimierung von Lebensrealitäten benutzt werden. Zugleich dürfen Forderungen nach Anerkennung subjektiver Identitäten jedoch nicht bedeuten, dass objektive biologische Erkenntnisse geleugnet oder als "Hassrede" diffamiert werden.

Das Kiwi-Emoji: Statement und Stolperstein

In dieser Gemengelage ist das Kiwi-Emoji 🥝 zu einem politisch aufgeladenen Symbol geworden. Ursprünglich von Vollbrecht als Beispiel für Zweigeschlechtlichkeit in der Pflanzenwelt und als Hinweis auf problematische Wissenschaftskommunikation (siehe "Geschlechtsidentität" bei Kiwis?) verwendet, wurde die Kiwi von bestimmten Online-Gruppen aufgegriffen, um sich gegen Transgenderpersonen zu positionieren. Kritiker werten dieses Symbol als transfeindliche Dog Whistle, andere als Ausdruck wissenschaftlicher Skepsis gegenüber identitätspolitischen Tendenzen.

Wir sagen: Es ist legitim, sich mit einem Symbol wie der Kiwi zur biologischen Realität von Zweigeschlechtlichkeit und einer faktenbasierten Wissenschaftskommunikation zu bekennen. Die biologische Tatsache, dass es zwei reproduktive Geschlechter gibt, sollte weder ein Tabu sein noch zum Ziel politischer Zensur werden. In diesem Sinne kann das Kiwi-Emoji – sofern verantwortungsvoll verwendet – ein Zeichen für wissenschaftliche Redlichkeit sein.

Problematisch wird es dann, wenn ein solches Symbol instrumentalisiert wird, um pauschal gegen Transgender zu hetzen oder bewusst Missverständnisse zu schüren. Wer Biologie benutzt, um gesellschaftliche Ausgrenzung zu rechtfertigen, pervertiert die Wissenschaft zum Werkzeug eines Kulturkampfes. Davor möchten wir als IG Sexualbiologie warnen.

Position der IG Sexualbiologie

Wir stehen hinter den fachlich-wissenschaftlichen Aussagen von Marie-Luise Vollbrecht zum Thema Zweigeschlechtlichkeit, erkennen jedoch an, dass sie diese vor allem außerhalb beruflicher Kontexte aus einem klar erkennbaren aktivistisch-feministischen Antrieb heraus formuliert, bei dem biologische Fakten mitunter als rhetorisches Mittel im kulturpolitischen Streit eingesetzt werden. In ihrer öffentlichen Kommunikation wählt sie teils Formulierungen, die von Transgendern als provokant oder verletzend empfunden werden können. So schrieb sie auf der Plattform X etwa über "Grunzende Transmänner, die sich ihren Sockenpensi in der Männerumkleide rubbeln":


Dieses und weitere Zitate wurden zwar von Aktivisten und nicht minder aktivistischen Journalisten häufig aus dem Kontext gerissen, da Vollbrecht damit in erster Linie aufzeigen wollte, dass Autogynophilie und transvestitischer Fetischismus keine typischen Phänomene von Frauen ist, sondern überwiegend Männer (und somit auch Männer, die sich für Frauen halten oder als solche ausgeben) betrifft – fachlich betrachtet ein zutreffender Hinweis. Gleichwohl implizieren solche Wortwahlen trotz ihrer überspitzten Ironie, dass insbesondere sogenannte "Transfrauen" pauschal als "pervers" betrachtet werden, was einer differenzierten, sachlich-nüchternen Debatte abträglich ist.

Als IG Sexualbiologie vertreten wir zwar im Grundsatz ebenfalls die Position, dass der Genderbegriff "Frau" einzig und allein aus der Biologie des weiblichen Geschlechts heraus verstanden werden sollte – wohl wissend, dass aus den Reihen der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung Kritik daran geäußert wird, mit der Begründung, dass "Frau" kein naturwissenschaftlicher Fachterminus wie "weiblich" oder "Weibchen" sei, sondern ein sozial und kulturell geprägter Genderbegriff, der sich zwar historisch aus der biologischen Einteilung ableitet, im gesellschaftlichen Diskurs jedoch nicht zwingend starr definiert sein müsse. Diese Meinung nehmen wir zu Kenntnis, teilen sie allerdings nicht. Dennoch lässt unsere Position Spielraum für eine differenzierte Betrachtung von Transidentitäten. Nur weil aus unserer Sicht sogenannte "Transfrauen" keine Frauen sind (und dies auch nie sein werden), bedeutet das nicht zwangsläufig, dass wir die Gleichberechtigung von Transgendern in bestimmten gesellschaftlichen Kontexten kategorisch ablehnen. Frei nach § 90a BGB analogisiert: "Transfrauen" sind zwar keine Frauen, auf sie können aber unter bestimmten Voraussetzungen die für Frauen geltenden Vorschriften angewandt werden – eine differenzierte Position, die die Kollegin Vollbrecht mutmaßlich nicht teilen wird.

Unser Appell

  • Wissenschaft braucht Freiheit, auch wenn ihre Ergebnisse unbequem sind.
  • Biologie erklärt nicht alles, aber sie darf nicht durch Ideologie ersetzt werden.
  • Transgender und Biowissenschaftler sind keine Gegner, sofern beide Seiten bereit sind, Differenzierung zuzulassen.
  • Symbole wie das Kiwi-Emoji sollten nicht zur Frontlinie eines Kulturkriegs verkommen.
In diesem Sinne stehen wir für eine klare Trennung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Instrumentalisierung sowie für eine sexualbiologische Aufklärung, ohne zu spalten.

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